Weltmarktführer kooperieren nach Corona

Mumbai (03.09.2021) –

80 Prozent der leistungsstärkeren Unternehmen (Leader) sind gegenüber den Nachzüglern, auch Follower genannt (23 Prozent), eher bereit, mit Wettbewerbern zu kooperieren. Das zeigt eine neue Studie von Tata Consultancy Services http://tcs.com . Die globale Studie basiert auf einer Umfrage unter 1.200 CEOs und anderen Führungskräften. Ziel war es herauszufinden, wie große globale Unternehmen ihre Wettbewerbsstrategien bis 2025 nach der COVID-19-Pandemie neu ausrichten werden.

Innovation als Top-Priorität

“Führungskräfte stehen immer vor der Herausforderung, ihre Organisationen voranzubringen, um wettbewerbsfähiger zu sein, und die zunehmende Digitalisierung beschleunigt diese Dynamik”, sagt Krishnan Ramanujam, bei TCS für Business & Technology Services zuständig. Laut der Studie stufen Führungskräfte Innovationen als den wichtigsten Aspekt der Unternehmenskultur ein, gefolgt von Vielfalt, Inklusion und Chancengleichheit. Auf Platz drei steht die Qualitäts-, gefolgt von der Kundenorientierung.

Führungskräfte setzen die Kundenorientierung höher ein als oberste kulturelle Priorität über dem Shareholder Value ein, während Follower sie auf Platz sechs setzen. Leader erwarten, dass sie bis 2025 rund 44 Prozent ihrer Umsätze mit neuen Produkten machen, bei den Followern sind es 40 Prozent. 46 Prozent gehen davon aus, dass sie bis 2025 etwa 46 Prozent ihres Umsatzes mit rein digitalen Produkten oder Dienstleistungen erzielen. Bei den Leadern sind es sogar 56 Prozent.

Alle großen Branchen vertreten

Die 1.200 Befragten kommen aus vielen Branchen, darunter Einzelhandel, Produktion, Versicherungen, Banken und Finanzen sowie Gesundheitswesen. Sie haben zudem in vier Regionen der Welt – Nordamerika (USA, Kanada), Europa (Großbritannien, Deutschland, Niederlande, Frankreich), APAC (Indien, Singapur, China, Australien, Neuseeland, Japan) sowie Lateinamerika (Kolumbien, Brasilien, Mexiko) ihren Sitz. Die Unternehmen der Befragten hatten einen Jahresumsatz von mehr als einer Mrd. Dollar. Der Schnitt lag bei 14 Mrd. Dollar.

Wolfgang Kempkens,
kempkens@pressetext.com

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