Das neue Geschäftsjahr startete mit hohem Auftragsbestand

Hallein (12.05.2022) –

2022 feiert Werkzeugmaschinenhersteller EMCO 75-jähriges Gründungsjubiläum. Nach einem sehr herausfordernden Geschäftsjahr 2021/22 geprägt von Corona, Lieferkettenproblemen und Kurzarbeitsmaßnahmen, konnte EMCO das Geschäftsjahr 2021/22 (1.4.2021 bis 31.3.2022) mit einem Umsatzplus von 24 Prozent abschließen und damit das Umsatzniveau von 2019 wieder erreichen. Der Mitarbeiterstand konnte in Hallein gehalten werden, neue Mitarbeiter werden aktuell für zahlreiche Bereiche, wie Service, Sales-Innendienst, IT, usw. gesucht. Mit Herbst 2022 wird auch das Lehrlingsteam vor allem im Bereich der gewerblichen Lehrlinge erweitert. Drei Lehrplätze (Maschinenbau oder Mechatronik) werden zusätzlich für ukrainische Flüchtlinge bereitgestellt.

Als weiteren Taktgeber für die positive Geschäftsentwicklung und den Markenauftritt in Italien hat EMCO im September 2021 ein neues Technologiezentrum in Belforte Monferrato mit einem repräsentativen Querschnitt des EMCO Produktprogramms für Interessenten eröffnet.

Ebenso breit aufgestellt wie das Produktsortiment von EMCO, sind auch die verschiedenen Kundensegmente. Neben den traditionellen Klein- und Mittelbetrieben, die zum langjährigen Kundenstamm von EMCO zählen, ist es in den vergangenen Jahren immer besser gelungen mit technologisch innovativen Lösungen, hoher Flexibilität und Kundenorientierung das Vertrauen großer, internationaler Firmen zu gewinnen. Automationslösungen und Digitalisierung der Prozesse waren und sind dabei in den Entscheidungsprozessen zu zentralen Themen geworden. Die Möglichkeiten und Chancen in diesen Geschäftsbereichen lassen uns trotz schwieriger Rahmenbedingungen sehr positiv in den weiteren Verlauf des Jubiläumsjahres blicken.

Für EMCO-Geschäftsführer Dr. Ing. Stefan Hansch ist in dieser Situation vor allem die Konzentration auf die für EMCO beeinflussbaren Faktoren essentiell: “Wir konzentrieren uns mit voller Kraft auf die Themen, die wir als Team positiv im Sinne unserer Kunden gestalten und beeinflussen können – das gilt für alle Bereiche, ob Entwicklung, Produktion oder Service. Und nicht zuletzt stimmt uns der sehr gute Auftragseingang der vergangenen Monate, der sich zu stabilisieren scheint, zuversichtlich.”

Im März 2022 konnte eine für die Entwicklung des Fräsmaschinen-Segments wichtige Investition erfolgreich abgeschlossen werden: Am Standort der EMCO CNC-Fräsmaschinen-Produktion in Pordenone, einer von 5 europäischen EMCO Produktionsstandorten, wurde das Nachbargrundstück mit Halle für eine Produktionserweiterung erworben. Hier stehen weitere 2235 Quadratmeter Produktionsflächen und 270 Quadratmeter Büroflächen für die nächsten Sortimentserweiterungen bei den Bearbeitungszentren der Umill- und MMV-Serie bereit.

Investitionen in die Nachhaltigkeit sind am Headquarter-Standort Hallein bereits in der Umsetzung – eine komplette Dachsanierung und Installation einer Photovoltaik-Anlage mit 7900 Quadratmetern Fläche und einer Leistung von 400 kWp.

Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des laufenden Geschäftsjahres sind aus heutiger Sicht schwer abschätzbar, da sie nun zusätzlich massiv durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt sind. Abgesehen vom unermesslichen Leid der Menschen im Kriegsgebiet und auf den Fluchtrouten, gibt es keine zeitliche Perspektive für eine Lösung des Konflikts. Die aktuellen politischen Entwicklungen in der Ukraine haben uns veranlasst, unsere operativen wie produktiven Geschäftstätigkeiten in Russland einzustellen. EMCO zieht sich aus dem Markt Russland zurück, vorbehaltlich der Fertigstellung von bereits im Aufbau befindlicher und von den Sanktionen nicht betroffener Maschinen, die noch ausgeliefert werden müssen.

Wir gehen auch davon aus, dass es in naher Zukunft neben den unmittelbaren Auswirkungen des Krieges und der Sanktionen auch indirekte Folgen wie z.B. eine Steigerung der Kosten durch höhere Energiepreise oder Beschaffungskosten, sowie weitere Störungen in den Lieferketten geben wird.

Die Voraussetzungen unbeschwert ein Jubiläum zu feiern sind in diesen Zeiten nicht gegeben. Trotzdem sind 75 Jahre EMCO ein guter Grund auf das Erreichte stolz zu sein. Für Emco-Geschäftsführer Dr. Stefan Hansch ist vor allem der große Erfahrungsschatz als Fundament für weitere Innovationen wichtig: “Wir verfügen an unseren Standorten über vielfältiges Know-how in den Bereichen Drehen, Fräsen und bei Ausbildungsmaschinen. Es ist uns gelungen, dieses Wissen zu bündeln und in Form von schlüsselfertigen Lösungen für unsere Kunden umzusetzen.”

Bildbeschreibung: EMCO-Geschäftsführer, v.l.n.r.: Mag. Horst Rettenbacher (CFO), Dr. Ing. Stefan Hansch (CEO), CSO Philipp Hauser, BBA (Foto: EMCO GmbH)

Über EMCO
Der Salzburger Maschinenbauer EMCO zählt zu den führenden Werkzeugmaschinenherstellern in Europa. EMCO beschäftigt aktuell rund 800 Mitarbeiter an insgesamt 5 Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland und Italien. Der zentrale Erfolgsfaktor des international agierenden Unternehmens in Familienbesitz ist die Kompetenz und Erfahrung aus 75 Jahren Werkzeugmaschinenbau. Damit steht EMCO heute für beste individuelle, automatisierte Komplettlösungen, sowohl für Drehen als auch Fräsen.
Mehr dazu unter: https://www.emco-world.com

EMCO GmbH,
Margot Biscaro

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