Corona: USA erlauben Kleinfirmen Crowdfunding

Washington –

Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) http://sec.gov erlaubt Kleinunternehmen die Finanzierung über das Crowdfunding. Kleine Betriebe in den USA sind von der Coronavirus-Krise schwer angeschlagen, woran auch die beiden Multimilliarden-Hilfspakete der Regierung wenig ändern. Deswegen dürfen sie jetzt auf Gruppenfinanzierung setzen, um sich vor dem Ruin zu retten.

“Geld schnell und kosteneffizient”

“In der momentanen Lage brauchen viele etablierte Kleinunternehmen dringend Geld und müssen es auf schnelle und kosteneffiziente Weise erhalten”, so der SEC-Vorsitzende Jay Clayton. Ihm zufolge wird die Behörde Crowdfunding zulassen und gleichzeitig die Interessen der Privatfinanziers schützen.

Um für die Gruppenfinanzierung berechtigt zu sein, müssen Betriebe ihren Unterstützern auf transparente Weise zeigen, dass sie deren Geld spezifisch für Kosten verwenden, die mit dem Coronavirus zu tun haben. Die SEC wird auf bestimmte Einsichten in die Finanzberichte der Firmen verzichten, wenn das Crowdfunding-Ziel zwischen 107.000 Dollar und 250.000 Dollar beträgt.

Weitere Deregulierung möglich

Die Maßnahme des SEC gilt vorerst nur bis Ende August 2020, danach werden die Crowdfunding-Regeln voraussichtlich wieder strenger. Die SEC will die finanzielle Lage der US-Kleinbetriebe weiter beobachten. Falls sich die Situation in den kommenden Monaten nicht ausreichend verbessert, sollen weitere Lockerungen bei der Regulierung möglich sein.

Georg Haas,
haas@pressetext.com

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