USA: Kleinunternehmen droht Kundenverlust

New York (19.09.2022) –

83 Prozent der US-amerikanischen Kleinunternehmen befürchten, zeitnah Kunden an größere Firmen zu verlieren. Dies zeigt eine Befragung im Rahmen des “Goldman Sachs 10.000 Small Businesses Program” http://10ksbapply.com . Demnach seien größere Unternehmen besser in der Lage, den Inflationsdruck zu bekämpfen und mit niedrigeren Preisen zu punkten.

Wenig optimistischer Ausblick

Die Kleinunternehmer nennen Einstellungsschwierigkeiten, Inflation und Lieferkettenprobleme als ihre drei größten wirtschaftlichen Sorgen. 48 Prozent geben an, dass sich die wirtschaftliche Situation in den vergangenen drei Monaten verschlechtert hat. Und in Zukunft: “Etwa 15 bis 16 Prozent glauben, dass sich die Lage in den nächsten sechs Monaten verschlechtern wird – das ist ziemlich wenig”, sagt Joe Wall, Direktor des Goldman Sachs 10.000 Small Businesses Program. “Es gibt wenig Optimismus, dass sich die Dinge in Bezug auf die Inflation in naher Zukunft verbessern werden.”

Erst kürzlich hat eine Umfrage des Online-Netzwerkes Alignable ergeben, dass zwei von drei US-Kleinunternehmen keine neuen Mitarbeiter einstellen und jedem zweiten Betrieb im Herbst sogar das Aus droht (pressetext berichtete: http://pte.com/news/20220912003 ). Die vollständigen Ergebnisse der Goldman-Sachs-Umfrage sind hier http://bit.ly/3xvRJKW abrufbar.

Lutz Steinbrück,
steinbrueck@pressetext.com

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