Wien wird eHealth-Startup City


Wien (08.03.2018) -

HealthHubVienna
(Copyright: INiTS)

* Accelerationprogramm für 10 Startups im Gesundheitsbereich
* Kreative Ideen für neue Herausforderungen
* Stakeholder des Gesundheitssystems und Startups arbeiten im HealthHubVienna zusammen

In Wien entsteht mit dem HealthHubVienna ein international agierendes Startup-Zentrum für den Bereich Life-Sciences. 20 - 25 Startups pro Jahr werden dabei unterstützt, den Markteintritt rascher zu bewältigen. Konzentration liegt auf Startups, die bereits ein fertiges Produkt und erste Kunden haben, und jetzt vor der Herausforderung stehen, den Markteintritt zu bewältigen.

Der erste große Event war das Pitching im UNIQA Tower von 10 Startups, die sich darum bewarben, beim ersten Accelerator-Programm dabei zu sein. Vor einer 10-köpfigen Jury ging es um Themen, die durch Innovation und Digitalisierung das Gesundheitssystem einen positiven Turboboost versetzen werden: Elektronische Patienteninformation, machine learning in der Diagnose, Frauengesundheit, Austausch von digitalen Informationen im Behandlungsprozess, um nur einige zu nennen.

Die HealthHubVienna-Partner: Key Player des Gesundheitssystems

"Startups sind Innovationstreiber. Wir wollen ihnen Raum für kreative Ideen geben und sie dabei unterstützen, diese Ideen auch wirklich umzusetzen. UNIQA investiert daher in junge Köpfe, die die Innovation im Gesundheitssystem vorantreiben", sagt Andreas Brandstetter, UNIQA-CEO und Initiator des HHV sowie Juror beim "selection board", das nach den Präsentationen der Startups die Gewinner auswählte. "UNIQA ist mit einem Marktanteil von über 46 Prozent der größte private Gesundheitsversicherer Österreichs. Unsere Kooperation mit Startups im Gesundheitsbereich ermöglicht uns tiefe Einblicke in moderne Technologien und Prozesse. So können wir unseren Kunden den Zusatznutzen bieten, der im Zeitalter der Digitalisierung gefordert und erwartet wird."

Pfizer zählt mit über 100 Niederlassungen und rund 97.000 Mitarbeitern weltweit zu den Big Playern am Pharmamarkt. Als Partner des HealthHubVienna möchte das Unternehmen Gründer fördern, die Lösungen für eine verbesserte Gesundheitsversorgung entwickeln. "Wir sind davon überzeugt, dass durch die Zusammenarbeit von starken Partnern und Health-Tech Startups Mehrwert für Patienten, Ärzte und das Gesundheitswesen entstehen kann", erläutert Prof. Dr. Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich. "Startups bringen frische Ideen und technische Lösungen für Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung ein, wir unterstützen mit Marktwissen und unserem internationalen Netzwerk bei der Umsetzung. Gemeinsam können wir so schneller etwas für die Gesundheit der Menschen bewegen."
Weitere Partner sind die Medizinische Universität Wien, Pioneers und KPMG.

Die Qualität der Startups, die am Pitching Event teilgenommen hat, wurde von der Jury also so hoch bewertet, dass sich letztendlich alle Bewerber für den ersten Batch im HealthHubVienna qualifiziert haben. Es sind dies:
* Medicus (Österreich): Besseres Verständnis von Laborberichten für Ärzte und Patienten, AI-basierte Lösung zur gesamtheitlichen, einfachen Darstellung von Gesundheitsdaten
* ThinkSono (Großbritannien): Software zur raschen, kostengünstigen Diagnose von Venenthrombosen
* mHealth Pioneers (Deutschland): Plattform für professionelle Auswertung von Vitaldaten
* ImageBiopsyLab (Österreich): Diagnosetool von Knochenkrankheiten mittels AI-gestützter Bilderkennung
* GoClinic (Holland): Plattform für den sicheren Austausch von Patientendaten und Therapieplänen zwischen Patienten und Kliniken
* SzelesTIM (Österreich): Tragbares Akkupunktur-Gerät zur Linderung und Heilung chronischer Schmerzen
* Contextflow (Österreich): 3D-basierte Bildsuchmaschine für Radiologen zur besseren Befundung
* ReFlex (Rumänien): Sensor- und App-basierte Unterstützung von physiotherapeutischen Rehabilitationsmaßnahmen
* Healthbank (Schweiz): Cloudbasierter Datentresor für sensible Gesundheitsinformationen von PatientInnen
* B-wom (Spanien): App zur personalisierten Verbesserung intimer Frauengesundheit

Durchgeführt wird das Startup-Programm von INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH, dem Hightech-Inkubator der Universitäten in Wien, und der Wirtschaftsagentur Wien. INiTS ist einer der weltweit besten akademischen Inkubatoren und hat insbesondere im Bereich Life-Sciences einige sehr erfolgreiche Gründer-Teams begleitet (MySugr, Marinomed, Dutalys etc.).

Der HealthHubVienna (HHV) ist Plattform für Stakeholder des Gesundheitssystems (z.B. Versicherungen, Pharma Unternehmen, Medizingeräte Hersteller), welche Startups aus dem Gesundheitsbereich bei der Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützen. Zwei Mal pro Jahr durchlaufen jeweils 10 bis 15 Startup-Teams das HHV-Programm, bestehend aus Workshops, Zugang zu einem Netzwerk an Mentoren und erfolgreichen Unternehmensgründern sowie der Vernetzung mit potentiellen Unternehmenspartnern und Investoren.

Der Weg zum Markterfolg: Vernetzung und Herausforderung!

Kern des 3-monatigen Startup-Programms sind 4 "Sprint-Workshops". Neben intensiver Wissensvermittlung zu erfolgskritischen Herausforderungen für Startups aus dem Gesundheitsbereich (z.B. Zertifizierung als Medizinprodukt, Regulatorien und rechtliche Rahmenbedingungen) steht vor allem die Vernetzung mit Mentoren, erfahrenen Führungskräften und erfolgreichen Unternehmensgründern im Zentrum des Programms. Die Startup-Teams arbeiten je nach der für sie individuell formulierten Zielsetzung an den für sie relevanten Themen und werden immer wieder von Experten und Innovationscoaches angespornt, bestehende Lösungen stark zu verbessern.

Ausblick und Vision für den HealthHubVienna: Positionierung als internationales Life-Sciences-Startup-Zentrum sowie Plattform für Innovation im Gesundheitsbereich

Wien verfügt bereits über ein dynamisches Ökosystem an Unternehmen im Bereich Gesundheit: Internationale Pharma-Konzerne, Medizintechnik Hersteller sowie Vertrieb und Dienstleister haben strategisch bedeutende Einheiten in Wien angesiedelt. Forschung und Entwicklung (im klinischen Bereich, Biotechnologie, Hard- und Software) haben international anerkannte Reputation. Digitale Technologien werden das Gesundheitssystem bedeutend verändern. Startups sind Pioniere bei der Anwendung dieser Technologien in Produkten, Leistungen aber auch mittels neuer Geschäftsmodelle.

Ziel der HHV-Partner ist es, in Wien ein international anerkanntes Startup-Zentrum für den Bereich Life-Sciences zu etablieren. 20-25 Startups pro Jahr aus CEE werden dabei unterstützt, den Markteintritt rascher zu bewältigen.

Fotos in Druckqualität: http://bit.ly/2FF3eFU

Pressekontakt:
- UNIQA Versicherung, Gregor Bitschnau
- Pfizer Austria , Natalie Kager, presse.austria@pfizer.com, 01 521 15 854
- INiTS Universitäres Gründerservice, Erwin Hemetsberger, erwin.hemetsberger@inits.at, +43 664 885 84 666


INiTS Universitäres Gründerservice Wien GmbH,
Mag. Erwin Hemetsberger, MBA






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