Krankenkassen machen 1,41 Mrd. Euro Überschuss


Berlin (08.09.2017) -

Stethoskop auf Geld:
Krankenkassen im Plus
(Foto: Thorben Wengert, pixelio.de)

Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben in den ersten beiden Quartalen des laufenden Fiskaljahres einen Überschuss von rund 1,41 Mrd. Euro erwirtschaftet. Wie das Bundesgesundheitsministerium http://bit.ly/2xaPIWf heute, Freitag, bekannt gegeben hat, hat sich der Überschuss des ersten Quartals in Höhe von 612 Mio. Euro somit mehr als verdoppelt. Die Finanzreserven der Krankenkassen bis Mitte 2017 steigen bei einem stabilen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 1,1 Prozent auf rund 17,5 Mrd. Euro.

Gute Wirtschaftslage förderlich

Einnahmen in Höhe von rund 116,4 Mrd. Euro standen Ausgaben von rund 115 Mrd. Euro gegenüber. Damit sind die Einnahmen der Krankenkassen um 4,3 Prozent und die Ausgaben insgesamt um 3,7 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: 2016 hatten die Krankenkassen im ersten Halbjahr einen Überschuss von 598 Mio. Euro und im Gesamtjahr von 1,62 Mrd. Euro ausgewiesen.

Auf Basis der Finanzdaten des ersten Halbjahres spricht laut dem Ministerium alles dafür, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch in der zweiten Jahreshälfte ein deutliches Plus erzielen und sich die positive Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung bei weiterhin günstiger Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung in diesem und auch im kommenden Jahr fortsetzt.



Florian Fügemann,
fuegemann@pressetext.com



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