Job-Interview: Harte Arbeit macht sich gut


London (04.12.2018) -

Fingerzeig:
Schilderung harter Arbeit kommt gut an
(Foto: pixelio.de/Jorma Bork)

Die Betonung harter Arbeit, die zu persönlichen Erfolgen geführt hat, sorgt bei Vorstellungsgesprächen sowie ersten Dates für einen guten Ersteindruck. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der University of London http://london.ac.uk , die untersucht haben, worauf Personen bei Job-Interviews oder Rendezvous ihre Erfolge zurückführen. Den Resultaten nach reicht Erfolg allein jedoch nicht aus, um zu beeindrucken.

Erfolge im Fokus

Die Wissenschaftler haben drei Experimente mit Versuchsteilnehmern aus den USA und den Niederlanden durchgeführt. In zwei der Versuche wurden Vorstellungsgespräche simuliert und in einem ein Date. Den Teilnehmern wurde mitgeteilt, dass sie sich entweder in die Rolle des Interviewten oder des Interviewers hineinversetzten sollten. Der Interviewte war instruiert, sich stets auf positive Weise darzustellen, während der Interviewer detailliertes Feedback gab.

Aus dem Feedback ging hervor, ob der Interviewer mehr über das Talent, den Erfolg oder die harte Arbeit und Anstrengung des Interviewgebers hören wollte. Alle drei Experimente haben gezeigt, dass der Interviewte sich sich auf seine Talente und Erfolge fokussierte, obwohl der Interviewer sich mehr für die harte Arbeit interessiert hätte, die zu den Erfolgserlebnissen geführt hat.

Begründung wichtig

Die Forscher betonen, dass das Kommunizieren von Talenten und Erfolgen wichtig ist. Dennoch ist es genauso wichtig, die harte Arbeit und Anstrengungen an einen Gesprächspartner zu vermitteln. "Eine Erfolgsgeschichte ist ohne die harte Arbeit, die daran beteiligt war, nicht komplett. Wichtig ist auch die Frage, ob es nur aufgrund von Talent zum Karrieresprung gekommen ist", erklärt Janina Steinmetz von der University of London.


pressetext.redaktion,
Carolina Schmolmüller



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