Bausparkasse Wüstenrot profitiert von neuen Tarifen


Ludwigsburg/Stuttgart (27.01.2014) -

Wüstenrot-Zentrale:
Konzern schneidet 2013 gut ab
(Foto: wuestenrot.de)

Die Wüstenrot Bausparkasse https://wuestenrot.de hat das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 positiv absolviert und profitiert hierbei vor allem von neuen Tarifen als Reaktion auf anhaltend niedrige Zinsen. Wie das in Ludwigsburg beheimatete Unternehmen heute, Montag, bekannt gegeben hat, wuchs das eingelöste Neugeschäft um knapp fünf Prozent auf den Basiswert von 12,8 Mrd. Euro. Gespart wurde somit mehr.

Renditen schwerer zu erzielen

Die Zahlen weisen erfreuliche rund 15,4 Mrd. Euro auf, was die noch ungedeckten Abschlusskosten (Brutto-Neugeschäft) inkludiert. Unter dem Strich übertrifft der Betrag leicht das Rekordjahr 2012. Die derzeit allgemein niedrigen Zinsen machen der Branche jedoch zunehmend zu schaffen, da die finanzielle Vorsorge aus Verbrauchersicht für viele Kunden als zunehmend unattraktiv erscheint. Die Bausparkassen haben wegen der niedrigen Zinsen zudem Schwierigkeiten, die versprochenen Renditen zu erwirtschaften.

Die neuen Tarife werden der aktuellen Marktlage gerecht. Geld wird vergleichsweise wenig verzinst, umgekehrt müssen Kunden niedrige Darlehenszinsen abbezahlen. Wüstenrot war 2013 in die Kritik geraten, weil sie rund 15.000 Kunden gekündigt hatte, deren Angespartes die Bausparsumme überstiegen hatte. Laut dem Konzern sollen jedoch auch künftig voll besparte Bausparverträge mit relativ hohen Zinszahlungen gekündigt werde. Verbraucherschützer hatten kritisiert, dass das Unternehmen dazu drängt, Bausparverträge vorzeitig zu kündigen.

Junge und Alte ansprechen

Das Unternehmen will mit seinen neuen Tarifen vor allem Ältere ansprechen, die ihren Bausparvertrag auf Wunsch auf Kinder oder Enkel übertragen können. Ein Bonus-Modell soll wiederum junge Menschen ansprechen. Die Zahl der abgeschlossenen Verträge für Kunden unter 21 Jahren war im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um fast 40 Prozent auf 57.000 angestiegen.


pressetext.redaktion,
Florian Fügemann

Advertising