UNIQA Embedded Value 2013 steigt weiter


Wien (10.04.2014) -

Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten der UNIQA Group 2013 stieg zum Vorjahr um 45,4 Prozent auf 4.217,2 Millionen Euro (2012: 2.899,6 Millionen Euro). Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) wuchs um 39,7 Prozent auf 1.702,6 Millionen Euro (2012: 1.218 Millionen Euro). Der Return on Group Embedded Value stieg auf 657,5 Millionen Euro (2012: 253,3 Millionen Euro) oder auf 23,2 Prozent (2012: 16,5 Prozent). Und die Neugeschäftsmarge - als Kennziffer für die Profitabilität - stieg auf 2,2 Prozent (2012: 1,5 Prozent), für CEE liegt sie auch 2013 mit 5,8 Prozent auf anhaltend hohem Profitniveau.

Die Embedded Value-Entwicklung zeigt, dass der eingeschlagene Unternehmenskurs stimmt. UNIQA Vorstand, CRO Kurt Svoboda, bestätigt: "Wir haben 2013 eine weitere Etappe unseres langfristigen Strategieprogrammes UNIQA 2.0 plangemäß und erfolgreich abgeschlossen. Die Kennziffern und unsere Erkenntnisse und Analysen aus den Embedded Value-Berechnungen sind dabei für die Steuerung und Ausrichtung des Unternehmens und das Lebensversicherungsgeschäft im Besonderen von großer Relevanz."

Die positive Performance ist unter anderem auf die wirtschaftliche Entwicklung, das operative Ergebnis 2013 und die Erhöhung des Eigenkapitals durch die Kapitalerhöhung im vergangenen Geschäftsjahr zurückzuführen. Eine Verbesserung der Kapitalmarktannahmen durch steigende Zinsniveaus und sinkende Volatilität trugen weiter zur Embedded Value Entwicklung bei.

Erfolgreiche Strategien zeigen Wirkung

UNIQA verfolgt einen nachhaltigen Asset-Liability-Management (ALM)-Ansatz: Danach werden die Fälligkeitsstrukturen der Aktiv- und Passivpositionen aufeinander abgestimmt, was zu einer Reduktion des Zinsänderungsrisikos führt. Dadurch verringern sich auch die Sensitivitäten des Embedded Value gegenüber Schwankungen des Zinsniveaus. Zudem arbeitet das Unternehmen im Rahmen eines Risk-Return-Ansatzes an einer geänderten Produktstrategie und Neuausrichtung der Profitabilitätssteuerung in der Lebensversicherung.
Positiv auf den Embedded Value hat sich auch der Re-IPO des letzten Jahres ausgewirkt.

Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent Embedded Value beziffert den Wert des Bestandes an Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen für die Lebens-, Kranken-, Schaden- und Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen. Berücksichtigt wurde das Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft von UNIQA in Österreich, Italien, Polen, der Slowakei, der Tschechischen Republik, in Ungarn und Russland.

B & W Deloitte GmbH, Köln hat den Market Consistent Embedded Value der UNIQA Group in vollem Umfang zertifiziert.

UNIQA Facts & Figures

Konzernkennzahlen 2013:

Die verrechneten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen um 6,2 Prozent auf 5.885,5 Millionen Euro (2012: 5.543,1 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien - inklusive der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung - stiegen um 6,9 Prozent auf 5.638,2 Millionen Euro (2012: 5.273,8 Millionen Euro).

Die Versicherungsleistungen im Eigenbehalt stiegen um 5,2 Prozent auf 3.955,3 Millionen Euro (2012: 3.758,5 Millionen Euro).

Die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (abzüglich Rückversicherungsprovisionen und Gewinnanteilen aus Rückversicherungsabgaben) sind um 2,9 Prozent auf 1.357,6 Millionen Euro (2012: 1.319,3 Millionen Euro) gestiegen. Darin enthalten sind einmalige Vorsorgen für neue strategische Projekte (Operational Excellence und IT) in der Höhe von 25 Millionen Euro.

Die Konzernkostenquote nach Rückversicherung ist auf 24,1 Prozent (2012: 25,0 Prozent) gesunken. Bereinigt um die einmaligen Vorsorgen für neue strategische Projekte liegt die Konzernkostenquote bei 23,7 Prozent.

Die Combined Ratio (Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung) nach Rückversicherung verbesserte sich auf 99,9 Prozent (2012: 101,3 Prozent). Abzüglich der Belastungen durch die Flut und der einmaligen Vorsorgen liegt die Combined Ratio bei 98,3%.

Die Kapitalanlagen inklusive der Kapitalanlagen der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung erhöhten sich seit dem letzten Bilanzstichtag um 1.057,6 Millionen Euro auf 27.383,6 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 26.326,0 Millionen Euro). Die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen sanken aufgrund des bestehenden Niedrigzinsumfelds auf 780,0 Millionen Euro (2012: 791,4 Millionen Euro).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg um 49,7 Prozent auf 305,6 Millionen Euro (2012: 204,2 Millionen Euro).

Der Jahresüberschuss stieg um 72,3 Prozent auf 286,8 Millionen Euro (2012: 166,5 Millionen Euro). Darin enthalten ist das Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen in Höhe von 50,0 Millionen Euro (2012: 9,9 Millionen Euro), das aus der Auflösung einer Rückstellung (Prozessrisikorückstellung HEROS) im Zusammenhang mit dem Verkauf der Mannheimer Gruppe stammt.

Das Konzernergebnis (nach Steuern und Minderheitenanteilen) stieg um 123,0 Prozent auf 283,4 Millionen Euro (2012: 127,1 Millionen Euro).

Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2013 eine Dividende in Höhe von 35 Cent je Aktie (2012: 25 Cent) auszuschütten. Das entspricht einer Auszahlungssumme von 107,9 Millionen Euro auf 308.180.350 dividendenberechtigte Stückaktien. Die Ausschüttungsquote - gemessen am Jahresüberschuss - beträgt somit 37,6 Prozent.

Das Gesamteigenkapital der UNIQA Group stieg im Zuge des Re-IPOs um 37,4 Prozent auf 2.789,9 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 2.030,0 Millionen Euro).

Die Solvabilitätsquote (Solvency I) erhöhte sich auf 287,1 Prozent (31. Dezember 2012: 216,0 Prozent).

Die Konzernbilanzsumme stieg auf 31.068,6 Millionen Euro (31. Dezember 2012: 30.054,6 Millionen Euro).

Der Return on Equity (ROE) nach Steuern und Minderheitenanteilen betrug 11,9 Prozent (2012: 8,8 Prozent).

UNIQA 2.0
UNIQA 2.0 ist ein langfristiges Strategieprogramm, welches das Unternehmen seit Mai 2011 umsetzt. UNIQA hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Kunden bis 2020 auf 15 Millionen zu erhöhen, und das EGT von 2012 bis 2015 um bis zu 350 Millionen Euro zu steigern. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf sein Kerngeschäft als Erstversicherer in seinen Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). Das Geschäftsmodell ist auf rentables Wachstum und nachhaltige Wertschöpfung in diesen Märkten ausgerichtet. UNIQA will die Profitabilität von UNIQA Österreich steigern, die Produktivität der Raiffeisen Versicherung Österreich erhöhen sowie das Wachstumspotenzial in CEE nutzen und implementiert einen konsequenten Risk-Return-Ansatz.

UNIQA Group
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). 22.000 Mitarbeiter und exklusive Vertriebspartner betreuen in 19 Ländern rund 9,3 Millionen Kunden. In Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitgrößte Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch Versicherungen in Italien, der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:
Diese Mitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der UNIQA Group beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller uns zum aktuellen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr kann für diese Angaben daher nicht übernommen werden.


UNIQA Insurance Group AG,
Norbert Heller

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