Immer mehr Deutsche schleppen sich zur Arbeit


Hamburg (26.09.2014) -

Blick aufs Thermometer:
Deutsche gehen krank ins Büro,
(Foto: pixelio.de/Morlok)

Fast zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland im Alter von 25 bis 40 Jahren ignorieren Krankheiten bewusst und schleppen sich selbst noch mit Fieber zur Arbeit. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung der Krankenkasse DAK-Gesundheit https://www.dak.de . Laut den Fachleuten kurieren sich viele Angestellte vor allem deswegen nicht aus, weil sie Angst haben, ihren Job aufgrund von anfallenden Fehlzeiten zu verlieren.

Bis zu 20 Tage krank in der Arbeit

Den neuen Ergebnissen der Studie zufolge ist von der Entwicklung vor allem jene Generation betroffen, die Karriere und Familie versucht bestmöglich unter einen Hut zu bekommen. Mehr als jeder Dritte (36 Prozent) ging laut der von Forsa durchgeführten Umfrage an drei bis zehn Tagen krank zur Arbeit. Bei jedem Sechsten waren es sogar elf bis 20 Tage. Experten schätzen die Dunkelziffer unter der arbeitenden Bevölkerung entsprechend viel höher ein.

Im Fokus stehen Beschäftigte mit drei oder mehr Kindern. Denn 60 Prozent von ihnen gaben an, drei bis 20 Tage im Jahr krank gearbeitet zu haben. Die Angst, vom Arbeitgeber wegen der Krankheitstage gekündigt zu werden, scheint omnipräsent. Viele haben laut der Studie zudem oft den Eindruck, sie fehlten schon häufig wegen Krankheit der Kinder und machten daher Abstriche bei sich selbst. Befragt wurden bundesweit 3.200 Männer und Frauen.


pressetext.redaktion,
Florian Fügemann



Advertising