Comdirect zieht immer mehr Privatkunden an


Quickborn (24.04.2014) -

Zentrale:
Comdirect hochzufrieden im ersten Quartal
(Foto: comdirect.de)

Die zur Commerzbank gehörende börsennotierte Online-Bank Comdirect https://comdirect.de hat in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres 2014 mit einem Ergebnis vor Steuern von 24,1 Mio. Euro mehr verdient als von Analysten erwartet worden war. Das in Quickborn bei Hamburg ansässige Unternehmen hat heute, Donnerstag, mitgeteilt, dass vor allem die Transaktionen im Geschäft mit Privatkunden um ein Viertel auf drei Mio. gestiegen ist. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:30 Uhr) notiert das Comdirect-Papier mit einem Plus von 0,98 Prozent bei 8,32 Euro.

Höherer Provisionsüberschuss

Vor dem Hintergrund der positiven Geschäftsentwicklung kann die Comdirect für das erste Quartal einen Provisionsüberschuss von 51,6 Mio. Euro vorweisen - so hoch wie seit dem Börsen-Boom im Jahr 2000 nicht mehr. Zum Vergleich: Der Vergleichswert des Vorjahres lag lediglich bei 46 Mio. Euro. Die Einnahmen der Commerzbank-Tochter stiegen binnen Jahresfrist um knapp zwei Prozent auf 88,9 Mio. Euro. In der Folge bleiben unter dem Strich 17,9 Mio. Euro übrig, das sind drei Prozent mehr als vor einem Jahr.

Neben den Erfolgen kletterten aber auch die Kosten in die Höhe - und zwar um 1,7 Prozent auf 64,8 Mio. Euro. Schuld daran sind vor allem Investitionen in neue Angebote sowie höhere Ausgaben für Werbung. Nichtsdestotrotz hat sich diese Strategie ausgezahlt. Die Zahl der Girokonten wuchs seit Ende 2013 um 17.000 auf 1,06 Mio. insgesamt. "Das war ein starker Jahresauftakt: Wir haben Rekord-Erträge erzielt, weil unsere Kunden mehr Wertpapiere denn je gehandelt haben", freut sich Comdirect-Vorstandschef Thorsten Reitmeyer.


pressetext.redaktion
Florian Fügemann

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